Walter Sekundo

Walter Sekundo ist ein deutscher Augenchirurg und Spezialist für refraktive Augenchirurgie.

Sekundo promovierte 1991 über das Thema Die initiale Thoraxübersichtsaufnahme als prognostische Hilfe für die Beurteilung des Verlaufs der Pneumocystis-carinii-Pneumonie bei AIDS-Patienten an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seit 1992 ist er als Augenarzt tätig. Er absolvierte seine Facharztausbildung an den Universitätskliniken in Glasgow und Bonn. Im Jahr 1997 wurde er als Oberarzt an die Universitätsaugenklinik Marburg berufen. Von 2006 bis 2008 hatte er an der Universitätsaugenklinik Mainz die Position des stellvertretenden Klinikdirektors inne. Seit dem 1. Dezember 2008 leitet er die Abteilung Augenheilkunde des Universitätsklinikum Gießen und Marburg und ist zeitgleich Universitäts-Professor für Augenheilkunde an der Philipps-Universität Marburg.
Sekundo beschäftigt sich in über 40 Fachartikeln über verschiedene Aspekte von Augenchirurgie. Dabei beschäftigt er sich vor allem mit Erkrankungen des vorderen Augenabschnitts im Bezug auf Hornhaut-, Katarakt- und Refraktivchirurgie.
Für seine Arbeiten im Bereich refraktiver Augenchirurgie bekam Sekundo zusammen mit seinem Kollegen Marcus Blum im Jahr 2008 den ersten Preis der American Association of Cataract and Refractive Surgeons in der Kategorie Instruments and Devices. Später im gleichen Jahr wurden sie mit dem zweiten Videopreis der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft geehrt. 2010 erhielten beide schließlich den Leonhard-Klein-Preis für ihre Arbeiten zum Thema Femtosekunden-Lentikel-Extraktion (FLEX) – ein neuartiges Verfahren zur chirurgischen Behandlung von Myopie.

Landtagswahlkreis Waldshut

Der Wahlkreis Waldshut (Wahlkreis 59) ist ein Landtagswahlkreis im Süden von Baden-Württemberg. Er umfasste bei der letzten Landtagswahl 2011 die Gemeinden Albbruck, Bad Säckingen, Dettighofen, Dogern, Eggingen, Görwihl, Herrischried, Hohentengen am Hochrhein, Jestetten, Klettgau, Küssaberg, Lauchringen, Laufenburg, Lottstetten, Murg, Rickenbach, Stühlingen, Waldshut-Tiengen, Wehr, Weilheim, und Wutöschingen aus dem Landkreis Waldshut sowie die beiden Gemeinden Rheinfelden und Schwörstadt aus dem Landkreis Lörrach. Wahlberechtigt waren 122.040 Einwohner des Wahlkreises.
Die Grenzen der Landtagswahlkreise wurden nach der Kreisgebietsreform von 1973 zur Landtagswahl 1976 grundlegend neu zugeschnitten und seitdem nur punktuell geändert. Zum Wahlkreis Waldshut gehörten zunächst alle Gemeinden des Landkreises Waldshut sowie die Gemeinden Rheinfelden und Schwörstadt. Infolge überdurchschnittlichen Bevölkerungswachstums wurde zur Landtagswahl 1992 erstmals eine Verkleinerung des Wahlkreises notwendig. Deswegen wurden die Gemeinden Bernau im Schwarzwald, Dachsberg, Häusern, Höchenschwand, Ibach, St. Blasien und Todtmoos dem benachbarten Wahlkreis Freiburg I zugeordnet. Vor der Landtagswahl 2011 wurden auch die Gemeinden Bonndorf im Schwarzwald, Grafenhausen, Ühlingen-Birkendorf und Wutach an den Wahlkreis Freiburg I angegliedert.

Die Landtagswahl 2011 ergab folgendes Ergebnis:
Die Landtagswahl 2006 ergab folgendes Ergebnis:
Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg hat jeder Wähler nur eine Stimme, mit der sowohl der Direktkandidat als auch die Gesamtzahl der Sitze einer Partei im Landtag ermittelt werden. Dabei gibt es keine Landes- oder Bezirkslisten, stattdessen werden zur Herstellung des Verhältnisausgleichs unterlegenen Wahlkreisbewerbern Zweitmandate zugeteilt.
Den Wahlkreis Waldshut vertraten seit 1976 folgende Abgeordnete im Landtag:
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68 | 69 | 70

Landtagswahlkreis Waldshut

Der Wahlkreis Waldshut (Wahlkreis 59) ist ein Landtagswahlkreis im Süden von Baden-Württemberg. Er umfasste bei der letzten Landtagswahl 2011 die Gemeinden Albbruck, Bad Säckingen, Dettighofen, Dogern, Eggingen, Görwihl, Herrischried, Hohentengen am Hochrhein, Jestetten, Klettgau, Küssaberg, Lauchringen, Laufenburg, Lottstetten, Murg, Rickenbach, Stühlingen, Waldshut-Tiengen, Wehr, Weilheim, und Wutöschingen aus dem Landkreis Waldshut sowie die beiden Gemeinden Rheinfelden und Schwörstadt aus dem Landkreis Lörrach. Wahlberechtigt waren 122.040 Einwohner des Wahlkreises.
Die Grenzen der Landtagswahlkreise wurden nach der Kreisgebietsreform von 1973 zur Landtagswahl 1976 grundlegend neu zugeschnitten und seitdem nur punktuell geändert. Zum Wahlkreis Waldshut gehörten zunächst alle Gemeinden des Landkreises Waldshut sowie die Gemeinden Rheinfelden und Schwörstadt. Infolge überdurchschnittlichen Bevölkerungswachstums wurde zur Landtagswahl 1992 erstmals eine Verkleinerung des Wahlkreises notwendig. Deswegen wurden die Gemeinden Bernau im Schwarzwald, Dachsberg, Häusern, Höchenschwand, Ibach, St. Blasien und Todtmoos dem benachbarten Wahlkreis Freiburg I zugeordnet. Vor der Landtagswahl 2011 wurden auch die Gemeinden Bonndorf im Schwarzwald, Grafenhausen, Ühlingen-Birkendorf und Wutach an den Wahlkreis Freiburg I angegliedert.

Die Landtagswahl 2011 ergab folgendes Ergebnis:
Die Landtagswahl 2006 ergab folgendes Ergebnis:
Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg hat jeder Wähler nur eine Stimme, mit der sowohl der Direktkandidat als auch die Gesamtzahl der Sitze einer Partei im Landtag ermittelt werden. Dabei gibt es keine Landes- oder Bezirkslisten, stattdessen werden zur Herstellung des Verhältnisausgleichs unterlegenen Wahlkreisbewerbern Zweitmandate zugeteilt.
Den Wahlkreis Waldshut vertraten seit 1976 folgende Abgeordnete im Landtag:
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68 | 69 | 70

Ottenthal

Ottenthal ist eine Gemeinde mit 574 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016) im Bezirk Mistelbach in Niederösterreich.

Ottenthal liegt am nördlichen Rand des Weinviertels in Niederösterreich. Die Fläche der Gemeinde umfasst 15,46 Quadratkilometer. 5,16 Prozent der Fläche sind bewaldet.
Das Gemeindegebiet umfasst folgende zwei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2015):
Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Guttenbrunn und Ottenthal.
Im Norden grenzt Ottenthal an Tschechien. Österreichische Nachbargemeinden sind (von Osten im Uhrzeigersinn) Drasenhofen, Falkenstein, Neudorf bei Staatz und Wildendürnbach.
Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs.
In der Endphase des Zweiten Weltkriegs kam es in Ottenthal zwar zu keinen nennenswerten Kampfhandlungen, jedoch zu Übergriffen auf die Zivilbevölkerung durch Soldaten der Roten Armee. Am 22. April 1945 marschierten die Russen nach einem Brandbombenbeschuss in der Nacht zuvor, bei dem zwei Wohngebäude abbrannten und 5 Zivilisten getötet wurden, in den Ort ein. Nachdem sich die Soldaten einquartiert hatten, wurden mehrere Ortsbewohner, die ihre Töchter vor Vergewaltigungen schützen wollten, ermordet. Der Ort blieb bis Ende Mail 1945 von der Roten Armee besetzt, danach litt die Bevölkerung durch Raubzüge tschechischer Partisanen.
Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 626 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 656 Einwohner, 1981 679 und im Jahr 1971 768 Einwohner.
Bürgermeister der Gemeinde ist Erwin Cermak, Amtsleiter Gottfried Tholler.
Im Gemeinderat gibt es bei insgesamt 15 Sitzen nach der Gemeinderatswahl 2015 folgende Mandatsverteilung: SPÖ 4, Liste ÖVP 11, andere keine Sitze.
Blasonierung: „In Grün zwischen vier, zwei zu zwei versetzt gestellte, weiße Blüten mit vier schräggestellten Blütenblättern und goldenem Butzen eine gestürzte, eingeschweifte weiß-gesäumte rote Spitze, darin ein gestürztes goldenes Schwert.“ Die Fahnenfarben sind rot, golden und grün, belegt mit dem Ortswappen.
Das goldene Schwert und die rote Spitze symbolisieren Schwert und Mantel des Hl. Martin, Schutzpatron der Ortskirche, die Blüten die des wildwachsenden Tátorján-Meerkohls.
Das Wappen wurde aufgrund eines Gemeindebeschlusses vom 13. Juni 2008 mit Wappenvorschlag an die niederösterreichische Landesregierung am 28. Juni 2009 offiziell vergeben und durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll feierlich an Bürgermeister Albert Graf überreicht. Da die meisten Gemeinden des Bezirkes Mistelbach über ein Gemeindewappen verfügen, hatte sich auch der Gemeinderat von Ottenthal zur Führung eines eigenen Wappens entschlossen.
Siehe Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ottenthal
Westlich des Ortes liegt das Naturschutzgebiet Zeiserlberg, in dem sich das österreichweit einzige Vorkommen des Tátorján-Meerkohls befindet. Die Art ist ein Relikt der letzten Eiszeit und ihr Hauptverbreitungsgebiet liegt in den weiten Steppen nördlich des Schwarzen Meeres. Der nächste Fundort befindet sich in Südmähren.
Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 15, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 67. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 264. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 44,24 Prozent.
Altlichtenwarth | Asparn an der Zaya | Bernhardsthal | Bockfließ | Drasenhofen | Falkenstein | Fallbach | Gaubitsch | Gaweinstal | Gnadendorf | Großebersdorf | Großengersdorf | Großharras | Großkrut | Hausbrunn | Herrnbaumgarten | Hochleithen | Kreuttal | Kreuzstetten | Laa an der Thaya | Ladendorf | Mistelbach | Neudorf bei Staatz | Niederleis | Ottenthal | Pillichsdorf | Poysdorf | Rabensburg | Schrattenberg | Staatz | Stronsdorf | Ulrichskirchen-Schleinbach | Unterstinkenbrunn | Wildendürnbach | Wilfersdorf | Wolkersdorf

Matic Podlipnik

Matic Podlipnik (* 9. August 1982 in Jesenice) ist ein slowenischer Eishockeyspieler, der seit Januar 2016 beim SK Horácká Slavia Třebíč in der 1. Liga, der zweithöchsten tschechischen Spielklasse, unter Vertrag steht. Neben seiner Eishockeykarriere spielt er auch Inlinehockey.

Matic Podlipnik begann seine Karriere als Eishockeyspieler in der Nachwuchsabteilung des HD mladi Jesenice, für den er in der slowenischen U20-Liga spielte. 2009 wechselte er zum EC Red Bull Salzburg, mit dem er 2010 die österreichische U20-Meisterschaft erringen konnte. Anschließend wurde er in die zweite Herrenmannschaft der Roten Bullen aufgenommen, die in der Nationalliga, der zweithöchsten Spielklasse Österreichs, spielte. Nach insgesamt drei Jahren in Österreich zog es ihn nach Tschechien, wo er bis November 2014 beim HC Dukla Jihlava in der 1. Liga, der zweithöchsten Spielklasse des Landes, unter Vertrag stand. Zwischenzeitlich wurde er auch an den HC Pelhrimov aus der 2. Liga ausgeliehen. Nachdem er im Herbst 2015 18 Spiele für den HC Bozen in der Österreichischen Eishockeyliga absolvierte, spielt er seit Januar 2016 für den SK Horácká Slavia Třebíč in der zweitklassigen tschechischen 1. Liga.
Für Slowenien nahm Podlipnik im Juniorenbereich an der Division II der U18-Weltmeisterschaften U18-Weltmeisterschaft 2009 und 2010 sowie den U20-Weltmeisterschaften der Division I 2011 und 2012 teil.
Im Seniorenbereich stand der Abwehrspieler erstmals bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi, als die Slowenen einen überraschenden siebten Rang erreichten, auf dem Eis. Im selben Jahr wurde er auch in der Division I der Weltmeisterschaft 2014 eingesetzt und stieg mit seiner Mannschaft in die Top-Division auf.
Neben seiner Eishockeykarriere spielt Podlipnik auch Inlinehockey. Bei der IIHF Inlinehockey-Weltmeisterschaft 2013 stand er im Kader der slowenischen Nationalmannschaft, mit der er als Tabellenletzter der Top-Division in die Division I absteigen musste.