Calhoun County (Iowa)

Das Calhoun County ist ein County im US-amerikanischen Bundesstaat Iowa. Im Jahr 2010 hatte das County 9670 Einwohner und eine Bevölkerungsdichte von 9,6 Einwohnern pro Quadratkilometer. Bis 2013 erhöhte sich die Einwohnerzahl auf 9926. Der Verwaltungssitz (County Seat) ist Rockwell City.

Das County liegt nordwestlich des geografischen Zentrums von Iowa und hat eine Fläche von 1482 Quadratkilometern, wovon sechs Quadratkilometer Wasserfläche sind.
Der Südwesten des Countys wird vom North Raccoon River durchflossen, der über den Raccoon River und den Des Moines River zum Stromgebiet des Mississippi gehört.
An das Calhoun County grenzen folgende Nachbarcountys:
Das Calhoun County wurde am 15. Januar 1851 aus als frei bezeichneten – in Wirklichkeit aber von Indianern besiedelten – Territorium gebildet. Benannt wurde es 1853 nach John C. Calhoun (1782–1850), dem 7. Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten.
Als 1870 die Schienen der Illinois Central Railroad auch durch dieses County gelegt wurden, verlegte man den Sitz der County-Verwaltung von Lake City nach Rockwell City. Der erste Zug erreichte Rockwell City am 7. August 1882 und die Einwohnerzahl verdoppelte sich noch im gleichen Jahr. Das erste, aus Holz erbaute Gerichtsgebäude brannte 1884 völlig nieder und die Verwaltung wurde in ein nahe gelegenes Hotel verlegt. 1913 wurde das noch heute verwendete Gerichtsgebäude erbaut.
Ab 1890 wurden im großen Stil Drainagen durch das County gebaut, um das Land trockenzulegen und mehr gutes Farmland zu erhalten. In den Jahren danach kristallisierte sich dies als die richtige Lösung heraus und das County wurde zu einem der landwirtschaftlich produktivsten und erfolgreichsten im ganzen Bundesstaat.
Nach der Volkszählung im Jahr 2010 lebten im Calhoun County 9670 Menschen in 4293 Haushalten. Die Bevölkerungsdichte betrug 9,6 Einwohner pro Quadratkilometer. In den 4293 Haushalten lebten statistisch je 2,15 Personen.
Ethnisch betrachtet setzte sich die Bevölkerung zusammen aus 98,5 Prozent Weißen, 0,2 Prozent Afroamerikanern, 0,2 Prozent amerikanischen Ureinwohnern, 0,2 Prozent Asiaten sowie aus anderen ethnischen Gruppen; 0,6 Prozent stammten von zwei oder mehr Ethnien ab. Unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit waren 0,9 Prozent der Bevölkerung spanischer oder lateinamerikanischer Abstammung.
21,2 Prozent der Bevölkerung waren unter 18 Jahre alt, 55,1 Prozent waren zwischen 18 und 64 und 23,7 Prozent waren 65 Jahre oder älter. 51,4 Prozent der Bevölkerung war weiblich.
Das jährliche Durchschnittseinkommen eines Haushalts lag bei 44.833 USD. Das Prokopfeinkommen betrug 22.195 USD. 11,2 Prozent der Einwohner lebten unterhalb der Armutsgrenze.
Citys
Census-designated place (CDP)
Unincorporated Communities
1 – teilweise im Webster County 2 – teilweise im Sac County
Das Calhoun County ist in 16 Townships eingeteilt:
Die Stadt Lake City gehört keiner Township an.
Liste der Countys in Iowa Adair | Adams | Allamakee | Appanoose | Audubon | Benton | Black Hawk | Boone | Bremer | Buchanan | Buena Vista | Butler | Calhoun | Carroll | Cass | Cedar | Cerro Gordo | Cherokee | Chickasaw | Clarke | Clay | Clayton | Clinton | Crawford | Dallas | Davis | Decatur | Delaware | Des Moines | Dickinson | Dubuque | Emmet | Fayette | Floyd | Franklin | Fremont | Greene | Grundy | Guthrie | Hamilton | Hancock | Hardin | Harrison | Henry | Howard | Humboldt | Ida | Iowa | Jackson | Jasper | Jefferson | Johnson | Jones | Keokuk | Kossuth | Lee | Linn | Louisa | Lucas | Lyon | Madison | Mahaska | Marion | Marshall | Mills | Mitchell | Monona | Monroe | Montgomery | Muscatine | O’Brien | Osceola | Page | Palo Alto | Plymouth | Pocahontas | Polk | Pottawattamie | Poweshiek | Ringgold | Sac | Scott | Shelby | Sioux | Story | Tama | Taylor | Union | Van Buren | Wapello | Warren | Washington | Wayne | Webster | Winnebago | Winneshiek | Woodbury | Worth | Wright
42.386111111111-94.647222222222Koordinaten: 42° 23′ N, 94° 39′ W

Hofastronom

Hofastronomen gab es bis vor einigen Jahrhunderten auf fast allen Königs- und Kaiserhöfen, aber auch an den Höfen anderer Fürsten und vieler höherer Adeliger.
Im Regelfall fungierten sie als Berater und als Lehrer, vielfach auch als Astrologen – was in der vorchristlichen Zeit fast immer mit der Astronomie verknüpft war. Bei wissenschaftlich interessierten Herrschern hatte ein Hofastronom – der auch manchmal Hofmathematiker war – oft eine politisch oder kulturell sehr anspruchsvolle Aufgabe.
Im Chinesischen Altertum und in Babylonien hatte die Astronomie schon früh einen hohen Stellenwert. Darüber hinaus gab es in Mesopotamien und Persien den Stand der Chaldäer, die eine Mischung zwischen Astronom, Meteorologe oder Astrologe darstellten, und teilweise auch Priester waren. Vielfach wird angenommen, dass der biblische Bericht über den Stern von Betlehem auf solchen Personen beruht.
In China war hingegen die Astronomie kaum mit der Religion verknüpft. Die Hofastronomen hatten den Kalender zu berechnen und den Himmel nach auffälligen Erscheinungen zu überwachen. Für wichtige Handlungen des Kaisers mussten sie den „rechten Augenblick“ überlegen – was die Griechen im Sinn emotionaler Intelligenz als „Kairos“ bezeichneten.
In späterer Zeit – insbesondere im Zeitalter der Entdeckungen ab etwa 1350 – befassten sich viele Hofastronomen mit der Navigation (keineswegs nur mit ihrem astronomischen Teil), mit der Vorausberechnung von Planetenbahnen oder mit der Erstellung von Weltkarten. Auch das Entstehen vieler Paare von Erd- und Himmelsgloben ist dem Wirken manches Hofmathematikers oder -Astronomen zu verdanken, weil die Verbindung zwischen astronomischen und geografischen Daten und Berechnungen auf Globen mit gleichem Radius besonders sicher, rasch und wirtschaftlich war – ganz zu schweigen vom Anspruch der Ästhetik oder der Kunst.
In manchen Bereichen kann die Stellung früherer Hofastronomen mit jener von heutigen Regierungsberatern oder von Vorsitzenden regierungsnaher Fachkommissionen verglichen werden. In der Neuzeit waren sie vielfach auch Hochschullehrer und/ oder Mitglied der jeweiligen Akademie. In England war der jeweilige Direktor des Royal Greenwich Observatory zugleich Hofastronom mit dem Titel Astronomer Royal.
In einigen frühen Hochkulturen gab es den Stand der Priesterastronomen, der in manchem dem der Hofastronomen entsprach.
England: Astronomer Royal Schottland: Astronomer Royal for Scotland
Einzelne Personen (chronologisch):

Spiczak Brzeziński (Adelsgeschlecht)

Spiczak Brzeziński (gelegentlich auch Spitczok von Brisinski, Spizak Brsesinski, Spizack Brzesinski, Spiczek usw.) ist der Name eines kaschubischen Adelsgeschlechts aus Hinterpommern. Zweige der Familie bestehen bis heute fort.

Der Stammsitz der Spiczak (dt. junger Hirsch) war seit jeher die 1375 gegründete Rittersiedlung Adlig Briesen (Brzeźno Szlacheckie) in Hinterpommern. Möglicherweise lässt sich die Familie auf Petzen von der Bryse (Bryse ist der überlieferte Name von Briesen/Brzeźno) zurückführen, dem 1374 durch den Hochmeister des Deutschen Ordens Winrich von Kniprode das Nachbar-Gut Adlig Lonken (Łąkie Szlacheckie) verliehen wurde. Bis heute blühen evangelische und katholische Zweige vor allem in Deutschland und Polen, deren gemeinsame Stammreihe traditionell mit dem Gutsanteilsbesitzer Mathias von Spiczak Brzeziński – einem Urenkel des unten genannten Thomas – um 1700 beginnt.
Zu herzoglich-pommerscher Zeit (1466–1648) wurden die kaschubischen Edelleute nicht zum Lehnsadel, sondern zu den sogenannten Freien gezählt, die auch Panen (Herren), gefreite Panen oder Frey-Panen genannt wurden. Ihnen wurde in dieser Zeit verboten, auf ihrem adligen Besitz zu jagen, doch sie behielten die vom Deutschen Orden bestätigte Gerichtsbarkeit, auf ihrem eigenen Grund „an Hals und Hand“ zu richten. Trotz etwaiger Unterdrückungen lebten sie „friedlich auf ihren kleinen Edelhöfen und Rittersitzen“ und blieben „wahre Edelleute.“
Vom 17. bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts werden die Spiczak Brzeziński in Dokumenten in der Regel als nobilis (adlig), generosus (von edler Herkunft) oder szlachcic (Adliger) bezeichnet, ehe sich das Adelsprädikat „von“ aufgrund des brandenburgisch-preußischen Einfluss’ als Namenszusatz etablierte und die alten Adelsvorrechte wieder förmlich anerkannt wurden. In offiziellen Dokumenten findet sich die für Ritter und Edle übliche Anrede Hochwohlgeboren.
Im Jahre 1804 wurde der Adelsstand der Gutspächter Martin und Jacob von Spiczak Brzeziński (Söhne des Casimir, 1725–1813), von den Gutsbesitzern Matthias von Aubracht Prondzyński, Stanislaus von Kurzbach Loński und Albrecht von Depka Prondzyński bezeugt und durch die Westpreußische Regierung in Marienwerder bestätigt. Die Spiczak Brzeziński sind verwandt, jedoch nicht zu verwechseln mit den von Brzeziński, die keinen zweiteiligen Namen führten.
Der Name Spiczak Brzeziński stellt ausdrücklich keinen Doppelnamen dar. Seit dem Lubliner Dekret von 1569 war es üblich, dass der Adel seinem Stammnamen einen Beinamen zufügte, der Auskunft über die Herkunft der jeweiligen Familie gab. “Nach dem Gute Briesen, polnisch Brzezno, im Schlochau’schen Kreise Westpreussens nannten sich mehrere Familien, die dort Antheilsgüter besaßen, die Spiczak, Myk, Swientek und Bastian mit dem Namen Brzezinski, d.h. von Briesen (Brzezno).” Ein anderer Zweig der Spiczak nennt sich nach dem Gut Prondzonna (Prądzona) bis heute Spiczok von Prondczynsky.
Graf Seweryn Uruski schreibt, die Familie habe für ritterliche Verdienste im 15. Jahrhundert beträchtliche Ländereien auf dem Gebiet der Kaschubei vom polnischen König Kasimir IV. (1427–1492) erhalten. Seither hätten Familienangehörige anteilig das Gut Adlig Briesen und überdies von 1714-1781 einen großen Anteil an dem nahegelegenen Gut Trzebiatkow besessen. Urkundlich wird 1607 u.a. Nobilis Thoma Brzezynski alias Spiczak als Besitzer von Briesen genannt. Auch auf den benachbarten Gütern Adlig Lonken, Zemmen (Ciemno) und Glisno (Gliśno Wielkie) saßen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts noch Nachkommen der Familie auf adligen Gutsanteilen bzw. Allodial-Rittergütern, während sich die Güter Wustrow und Grünhoff zeitweise in Pacht der Familie befanden. Da die Privilegien des Adels zu polnischen Zeiten an persönlichen Grundbesitz gekoppelt waren, wurden diese vormals ansehnlichen Besitzungen durch Realteilungen permanent zerstückelt, so dass die Größe der Gutsanteile zuletzt meist nur noch zwischen 1 und 4 Hufen (20-80 ha) variierte.
Die Spiczak Brzeziński führen eine Variation des Stammwappens Zabawa (Spiel), das bereits der von 1092 bis 1112 amtierende Erzbischof Martin von Gnesen führte. Die Blasonierung dieses Wappens lautet wie folgt:
Das Wappen Zabawa stammt aus Böhmen und kam wohl zur Zeit der Vermählung der böhmischen Prinzessin Dabrowka mit dem Polenherzog Mieczyslaw 963 nach Polen. Ein Ritter dieses Wappens, namens Wislimierz, war im Jahre 1000 mit der Vorhut der polnischen Streitkräfte betraut, wohl gegen die Mähren, stieß auf den im Hinterhalt versteckt gewesenen Feind und beschäftigte und verweilte denselben durch verschiedene kleine Scharmützel und Neckereien so lange, bis der Hetmann mit der Hauptmacht herankommen konnte, dessen Reiterei den Feind dann siegreich schlug. Zum Andenken an diese Verweilung (Zabawa) des Feindes wurde dem Wappen des Wislimierz der Name Zabawa gegeben.
Früheste Darstellung des Stammwappens (1575)
Stammwappen als Teil der Kassettendecke im Schloss Kórnik
Modifiziertes Stammwappen beim Grafen Ostrowski (1897)
Stammwappen an einem Hausgiebel in Niedersachsen
Die Spiczak Brzeziński haben neben dem Stammwappen noch ein eigenes Wappen geführt, das wie folgt beschrieben wird: Ein Halbmond, besetzt mit einem gestürzten Pfeil, auf diesem oben eine Kugel, begleitet rechts und links von je zwei Sternen. Welcher Zweig dieses Wappen genau geführt hat, ist unklar. Fest steht, dass es sich hierbei um ein jüngeres Wappen handelt, da mehr als zwanzig kaschubische Adelsgeschlechter den Halbmond und die Sterne im Andenken an den Sieg über die Türken bei Wien (1683) in ihre Wappen aufgenommen haben sollen.

Code128

Der Code128 (1981) ist ein alphanumerischer Strichcode (Barcode) mit hoher Informationsdichte. Der Prinzipaufbau eines Code128-Symbols besteht aus einem Startzeichen, der Nutzinformation, der Prüfziffer und dem Stoppzeichen. Vor dem Startzeichen und hinter dem Stoppzeichen muss ein weißer Bereich (Hellfeld bzw. Ruhezone) mit einer Breite von jeweils mindestens 10 Modulen freigehalten werden.
Der Code128 ist in der internationalen Norm ISO/IEC 15417 vollständig beschrieben.
Die Kodierung besteht aus einem Mehrbreitencode mit elf Modulen für jedes Symbol. Jeweils drei Balken und drei Zwischenräume von maximal vier Modulen Breite bilden das Codemuster für ein Symbol. Der Zeichenaufbau ist selbstüberprüfend, da die Anzahl der als Balken dargestellten Module stets gerade, die Anzahl der Zwischenraummodule ungerade ist.
Drei verschiedene Startsymbole definieren beim Code128 den gültigen Zeichensatz und damit die Bedeutung eines bestimmten Strichcodemusters. Der Wechsel des Zeichensatzes innerhalb eines Lesesymbols wird durch kontextabhängige Sonderfunktionscodes gesteuert. Diese Steuerzeichen können am besten als Satzzeichen aufgefasst werden, die die Informationen strukturieren.
Es sind permanente Zeichensatzwechsel oder temporäre, die nur für ein einziges Folgezeichen gelten, definiert. Weiterhin existieren Sonderfunktionscodes, die die Zwischenspeicherung von Präfixcodes oder die Kennzeichnung von Sondereinsatzgebieten steuern. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit zur Kombination mehrerer, nacheinander gelesener Lesesymbole.
Das Alphabet von Code128 enthält die Zuordnung von 103 Zeichen zu den dedizierten Barcodemustern. Dazu kommen 3 unterschiedliche Startzeichen und 1 Stoppzeichen. Das Stoppzeichen nimmt eine Sonderstellung ein. Es ist aus 13 Modulen mit vier Strichen aufgebaut und gilt unabhängig von einer Zeichensatzauswahl. Da der Code128 (wie auch andere Strichcodes) seine Information über die Strichbreiten und Strichpositionen kodiert, ist ein präziser Codedruck erforderlich, um die kodierte Information zuverlässig wieder auslesen zu können. Zur Strichcodeerstellung sind TrueType-Fonts, PDF-Dateien und Bitmapgrafiken für den Strichcodedruck schlecht geeignet.
Es gibt drei verschiedene Zeichensätze:
Enthält ein Barcode mehrere zusammenhängende Ziffern, kann es vorteilhaft sein, zwischendurch in den Zeichensatz C zu schalten, um so die Anzahl der benötigten Symbole zu verringern.
Das Testzeichen wird aus der gewichteten Summe der Zeichenwertigkeiten (Tabellenindizes) als Teilungsrest modulo 103 berechnet und unmittelbar vor dem Stoppzeichen in den Barcode eingefügt. Der Code ist im Unterschied zu älteren Codes wie z. B. 2/5 nicht kontextfrei, die Interpretation eines Zeichens wird also durch voranstehende Zeichen bestimmt.
Der Code128 ist Basis des GS1-128, der von den speziellen Eigenschaften Verkettung, Zeichensatzwechsel und Präfixcode expliziten Gebrauch macht. Früher wurde der GS1-128 als EAN-128 bezeichnet. Durch die Namensänderung der dahinterstehenden Organisation zu GS1 (Global Standards ONE) wurde auch der Name auf GS1-128 geändert. Die Besonderheit ergibt sich aus dem strukturierten Codeinhalt für GS1 Anwendungen. Die Vorgaben für normierte Datenstrukturen sind in der internationalen Norm ISO/IEC 15418 zu finden.

Jakob Trum

Jakob Trum (* 20. Oktober 1904 in Koblenz; † 18. September 1987) war ein deutscher Bierbrauer.
Trum verließ das Kaiserin-Augusta-Gymnasium in Koblenz mit der mittleren Reife, besuchte danach eine höhere Handelsschule und machte die Lehre zum Kaufmann, die er in einem Koblenzer Industriebetrieb erfolgreich abschloss. 1924 stieg er dort als Buchhalter und Außendienstmitarbeiter ein, 1927 wurde er Vertreter der Firma in Bamberg. Dort machte er später die Lehre zum Brauer und Mälzer in der Brauerei Heller-Schlenkerla, dazu besuchte er die Brauerfachschule Doemens und legte die Meisterprüfung ab. 1931 heiratete er die Tochter des Brauereihauses, fünf Jahre später wurde er Mitinhaber, später übernahm er die Brauerei vollständig. 1936 wurde er zum Obermeister der Brauer- und Mälzerinnung Bamberg und Umgebung ernannt. Nachdem er ab 1948 dem Vorstand angehörte, war er von 1956 bis zu seinem Rücktritt 1964 Vizepräsident der Handwerkskammer für Oberfranken und parallel dazu auch Vizepräsident des Landesverbandes Bayerischer Mittel- und Kleinbrauereien. Von 1958 bis 1964 gehörte er dem Bayerischen Senat an.

Bhojpuri

भोजपुरी
Gesprochen in
bh
bho
bho
Bhojpuri (भोजपुरी Bhojpurī [ˈbʱoːdʒpʊriː]) ist eine hauptsächlich im östlichen Nordindien gesprochene Sprache der indoarischen Sprachfamilie. Sie gehört zur Gruppe der Bihari-Sprachen, die mit dem Hindi verwandt sind.
Dialekte des Bhojpuri werden hauptsächlich im Bundesstaat Uttar Pradesh gesprochen. Das Sprachgebiet reicht bis nach Bihar, Jharkhand und die Region Purvanchal. Im südlichen Nepal entlang der indischen Grenze findet man ebenfalls Sprachgemeinschaften der Bhojpuri-Dialekte. Durch Migrationsbewegungen während der britischen Kolonialzeit gibt es Bhojpuri-Sprecher unter anderem auf Mauritius. Bhojpuri besteht aus den Dialekten Nordbhojpuri, Südbhojpuri und Westbhojpuri. Grierson und Tiwari zählen auch Nagpuria zu den Dialekten des Bhojpuri, Masica jedoch spricht von einer Klassifizierung als eigenständige Sprache.
Obgleich Bihari sprachwissenschaftlich gesehen eine eigenständige Sprachgruppe darstellt, werden die davon umfaßten Sprachen von der indischen Regierung wie zahlreiche andere nordindische Regionalsprachen offiziell als Dialekte des Hindi im sozio-kulturellen Kontext verstanden. In den bhojpurisprachigen Gebieten dient Hindi als Amts- und Bildungssprache; Bhojpuri wird jedoch durchaus auch als Literatursprache verwendet, und es gibt eine bhojpurisprachige Filmindustrie.
Bei der indischen Volkszählung 2001 gaben 33 Millionen Menschen Bhojpuri als Muttersprache an. In Nepal wird Bhojpuri laut der Volkszählung 2001 von 1,7 Millionen Menschen gesprochen. Weitere 340.000 Sprecher leben auf Mauritius.

Grandola ed Uniti

Grandola ed Uniti ist eine Gemeinde mit 1325 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) in der italienischen Provinz Como in der Region Lombardei.

Die Gemeinde liegt zwischen dem Lago di Lugano und dem Lago di Como nahe dem Lago di Piano. Die Gemeinde besteht aus sechs Dörfern: Cardano, Codogna (die die städtischen Ämter an der renommierten Villa Camozzi beherbergt), Gonte, Grona, Naggio und Velzo. Sie ist circa 50 km von Como entfernt und sein Gebiet liegt zwischen die Gemeinden Carlazzo znd Bene Lario am Westen, Plesio östlich und Menaggio südwestlich und Tremezzina südlich.
In der Vergangenheit lief eine Bahnlinie zwischen Menaggio und Porlezza. Der Dienst wurde im Jahr 1884 geöffnet und im 1939 suspendiert wegen der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Im Jahre 1946 stellte man ein Projekt zur Elektrifizierung der kleinen Eisenbahn; es wurde im Jahr 1949 genehmigt, aber die Renovierungsarbeiten wurden nie ausgelöst. Die Eisenbahn nicht mehr in Betrieb war und wurde schließlich unterdrückt und im Jahr 1966 aufgegeben.
Albavilla | Albese con Cassano | Albiolo | Alserio | Alzate Brianza | Anzano del Parco | Appiano Gentile | Argegno | Arosio | Asso | Barni | Bellagio | Bene Lario | Beregazzo con Figliaro | Binago | Bizzarone | Blessagno | Blevio | Bregnano | Brenna | Brienno | Brunate | Bulgarograsso | Cabiate | Cadorago | Caglio | Cagno | Campione d’Italia | Cantù | Canzo | Capiago Intimiano | Carate Urio | Carbonate | Carimate | Carlazzo | Carugo | Casasco d’Intelvi | Caslino d’Erba | Casnate con Bernate | Cassina Rizzardi | Castelmarte | Castelnuovo Bozzente | Castiglione d’Intelvi | Cavallasca | Cavargna | Cerano d’Intelvi | Cermenate | Cernobbio | Cirimido | Claino con Osteno | Colonno | Colverde | Como | Corrido | Cremia | Cucciago | Cusino | Dizzasco | Domaso | Dongo | Dosso del Liro | Erba | Eupilio | Faggeto Lario | Faloppio | Fenegrò | Figino Serenza | Fino Mornasco | Garzeno | Gera Lario | Grandate | Grandola ed Uniti | Gravedona ed Uniti | Griante | Guanzate | Inverigo |
Laglio | Laino | Lambrugo | Lanzo d’Intelvi | Lasnigo | Lezzeno | Limido Comasco | Lipomo | Livo | Locate Varesino | Lomazzo | Longone al Segrino | Luisago | Lurago Marinone | Lurago d’Erba | Lurate Caccivio | Magreglio | Mariano Comense | Maslianico | Menaggio | Merone | Moltrasio | Monguzzo | Montano Lucino | Montemezzo | Montorfano | Mozzate | Musso | Nesso | Novedrate | Olgiate Comasco | Oltrona di San Mamette | Orsenigo | Peglio | Pellio Intelvi | Pianello del Lario | Pigra | Plesio | Pognana Lario | Ponna | Ponte Lambro | Porlezza | Proserpio | Pusiano | Ramponio Verna | Rezzago | Rodero | Ronago | Rovellasca | Rovello Porro | Sala Comacina | San Bartolomeo Val Cavargna | San Fedele Intelvi | San Fermo della Battaglia | San Nazzaro Val Cavargna | San Siro | Schignano | Senna Comasco | Solbiate | Sorico | Sormano | Stazzona | Tavernerio | Torno | Tremezzina | Trezzone | Turate | Uggiate-Trevano | Val Rezzo | Valbrona | Valmorea | Valsolda | Veleso | Veniano | Vercana | Vertemate con Minoprio | Villa Guardia | Zelbio

Nidda (Judentum)

Nidda (auch Nidah; Hebräisch: נִדָּה) ist eine hebräische Bezeichnung, die, wörtlich übersetzt, Abgrenzung bedeutet. Damit ist die Abgrenzung von rituell Unreinem und Reinem gemeint. Abraham ibn Ezras Meinung war, dass es mit dem Wort Menaddekem, „jemanden ausstoßen“, verwandt sei.
Jedoch wird die Bezeichnung Nidda im Judentum hauptsächlich auf die Regelungen und Rituale während der Menstruation bezogen. Eine Frau, die menstruiert, gilt als Nidda, bis sie die nötigen Rituale durchgeführt hat, die sie wieder als rein gelten lassen. Nidda ist auch der Name eines Traktates im Talmud, der sich speziell mit diesem Thema beschäftigt (siehe: Nidda (Mischnatraktat)).
Weiters wird so auch die Hauptkategorie des Jüdischen Gesetzes genannt, die sich mit sexuellen Angelegenheiten beschäftigt (Familienreinheit; hebräisch Tohorat ha-Mischpacha).

Die biblischen Regeln aus Leviticus präzisieren, dass eine menstruierende Frau von anderen Mitmenschen für sieben Tage getrennt werden soll. Alles, auf dem sie saß oder lag, galt ebenfalls als unrein, genauso wie jeder, der mit diesen Dingen, oder der Frau, während ihrer Periode in Berührung kam, als unrein bis zum Abend galt und sich in einer Mikwe badete. Ein Mann, der mit einer Frau während ihrer Menstruation Geschlechtsverkehr hat, wird ebenfalls für sieben Tage als rituell unrein bezeichnet, während es bei normalem Kontakt bei einem Tag bleibt. Leviticus enthält weiterhin ein Verbot für Männer, mit einer Frau während ihrer Menstruation Geschlechtsverkehr zu haben. Wird diese Regel übertreten, so soll man den Mann und die Frau von der restlichen Bevölkerung ausstoßen.
Obwohl es verschiedene biblische Regulationen für die normale Menstruation (Nidda) und die abnorme (Zava) gibt, verschmolzen diese Beide während der Antike, und der Talmud berichtet, dass menstruierende Frauen immer den Anforderungen für beide Zustände nachkamen. Der Grund dafür ist nicht bekannt, aber er wurde oft Gegenstand von Debatten zwischen mittelalterlichen jüdischen Kommentatoren. Aufgrund der Verschmelzung wurde es Praxis, dass man sieben Tage nach der Menstruation abwartet und danach in einer Mikwe badet, um sich zu reinigen, egal ob diese normal oder abnorm war.
Nach den rabbinischen Regelungen wird eine Frau Nidda, sobald sie darauf aufmerksam wird, dass Blut aus ihrem Unterleib austritt, egal ob es aufgrund von Menstruation, Kindsgeburt, sexuell übertragbaren Krankheiten oder anderen Gründen dazu kommt. Auch wenn die Menstruation schon einsetzte, bevor die Frau das Blut bemerkte, gilt die Frau erst ab dem Zeitpunkt als Nidda, an dem sie es bemerkt. Erst dann treten die Regelungen in Kraft, wodurch Menschen, die sie anfassten, oder mit ihr sexuellen Kontakt hatten, ebenfalls als Nidda gelten.
Falls die Frau einen Blutfleck entdeckt, sich aber nicht sicher ist, ob das Blut aus ihrem Unterleib stammt, gibt es eine Folge komplizierter Kriterien, die vom Rabbinatsgericht aufgestellt wurden, um herauszufinden, ob die Frau nun als Nidda gilt oder nicht. Die Frau ist nicht dazu verpflichtet, diese Kriterien selbst zu kennen, sie sollte aber Rat bei einem Rabbiner suchen, der diese gelernt hat.

Hochbunker Boschetsrieder Straße

Der Hochbunker an der Boschetsrieder Straße ist ein Hochbunker in München. Er ist als Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen.

Der Hochbunker steht im Münchner Stadtteil Obersendling in der Boschetsrieder Straße 68 an der Ostseite des Albert-Bayerle-Platzes, der die Nordostecke der Kreuzung Boschetsrieder Straße / Hofmannstraße bildet.
Der Bunker wurde 1941 nach Plänen von Karl Meitinger als Luftschutzturm errichtet. Er war für 437 Personen ausgelegt und diente den Arbeitern der Obersendlinger Industriebetriebe als Zuflucht bei Luftalarm. Heute befindet er sich, nach dem Verkauf im Jahr 2010 durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, im Besitz eines Privatinvestors.
Über einem quadratischen Grundriss von etwa 13 × 13 m erhebt sich ein siebengeschossiger Turm, der ein Zeltdach trägt. An der Südseite hat der Turm einen Eingang auf Straßenniveau, an der Westseite führt eine Freitreppe zu einem Eingang im Obergeschoss. Auf drei Seiten hat jedes Stockwerk eine mittlerweile ausbetonierte diagonal laufende Zuluftöffnung in der Mittelachse um den Insassen Schutz vor Bombensplittern zu bieten und die Frischluftzufuhr trotzdem zu gewährleisten. Die Ecken des Turms sind rustiziert, und unter dem Dach verläuft ein Gesims rund um den Bau.
48.10003911.530095Koordinaten: 48° 6′ 0″ N, 11° 31′ 48″ O

Arburg

Das deutsche Maschinenbauunternehmen Arburg GmbH + Co KG (Eigenschreibweise: ARBURG) ist ein Unternehmen der Familien Hehl und Keinath und gehört mit seinen elektrischen, hybriden und hydraulischen Kunststoffspritzgießmaschinen weltweit zu den Branchenführern. Mit rund 1.840 Mitarbeitern in Deutschland und weiteren 360 weltweit bedient Arburg Absatzmärkte für Maschinen kleiner bis mittlerer Schließkräfte (bis 5.000 kN).
Anwendungsbereiche der Maschinen sind Kunststoffteilfertigungen beispielsweise in der Automobilbranche, der Kommunikations- und Unterhaltungselektronik, der Medizintechnik, für Haushaltsgeräte und in der Verpackungsindustrie. Daneben werden modulare Robot-Systeme und Maschinenperipherie produziert.
Arburg ist mit eigenen Einheiten in 24 Ländern an 32 Standorten und über Handelspartner in mehr als 50 Ländern vertreten. Zentraler Produktions- und Verwaltungsstandort ist Loßburg im Nordschwarzwald, weitere deutsche Standorte sind die „Technologiezentren“ in Radevormwald und Rednitzhembach.
Die weltweit operierende Hehl-Gruppe verbuchte 2012 einen konsolidierten Umsatz von 488 Millionen Euro.
Arburg wurde 2010 in das Lexikon der deutschen Weltmarktführer aufgenommen.

Über die Standardverfahren des Spritzgießens hinaus werden spezielle Ausstattungsvarianten für die Bereiche Mehrkomponenten-Spritzgießen, Verarbeitung von Duroplast, Elastomer und Silikon (Liquid Silicone Rubber), Additive Fertigung (Freeformer), Gas- und Wasserinnendrucktechnik (GIT, WIT), Umspritzen von Einlegeteilen, Pulverspritzgießen (Powder Injection Moulding beinhaltet: Metal Injection Moulding und Ceramic Injection Moulding) und Reinraumtechnik angeboten.